|

Geschichte


Die Rasse trägt ihren Namen nach der Insel Skye, die dem westlichen Hochland Schottlands vorgelagert ist und wird von seinen Liebhabern liebevoll und scherzhaft die himmlische Rasse genannt (aus dem engl. skye abgeleitet).
Auch der Skye Terrier stammt aus Schottland, der Heimat der Cairns, Scotties und Westies. Die zu Zeiten von Queen Elizabeth I. im 16. Jahrhundert als "Köter aus dem Norden, bei denen man wegen der langen Behaarung weder Kopf noch Körper erkennen kann" bezeichneten Hunde waren aber im 19. Jahrhundert bereits so populär, dass man von "Modehunden" sprechen konnte. Queen Victoria und Queen Alexandra von England züchteten sie auf Schloss Windsor und über Jahrzehnte waren Skyes Favoriten des Hochadels in ganz Europa. Die ursprünglich als Jagdhunde auf Niederwild gezüchteten Hunde, besitzen eine solche üppige Behaarung, dass ein jagdlicher Einsatz schon Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr in Frage kam. Dafür sah man sie verstärkt im Ausstellungsring. Die ersten Eintragungen in das Zuchtbuch des Klub für Terrier e.V. erfolgte 1910. Seither sind allerdings kaum mehr als 8.000 Hunde eingetragen worden.
Skye Terrier gelten als ausgesprochene Ein-Mann-Hunde. Fremden gegenüber sind sie sehr misstrauisch, dürfen jedoch keinesfalls böse sein. Wie alle Terrier brauchen sie eine verständnis- und liebevolle, aber konsequente Erziehung. Dann sind sie ihrem Besitzer liebevoll und äußerst treu ergeben. Sie sind nicht unbedingt für Personen geeignet, die sich ihren ersten Hund anschaffen wollen.
In Edinburgh steht als Denkmal der wohl berühmteste Skye „Bobby“. Er hielt nach dem Tode seines Besitzers, 14 Jahre lang die Treue an seinem Grab. Außerdem war er von Menschen, die ihn fütterten, nicht wegzulocken. Er trotzte Wind und Wetter...als er starb, wurde „Bobby“ in einem Blumenbeet neben seinem Herrn begraben. Es ist heute noch zu besichtigen. Wer diese Rasse einmal kennen gelernt hat, bleibt dieser meist sein Leben lang treu. Fasziniert von ihrem einzigartigen Wesen und Treue die einen tief im Herzen berührt.
( Quelle: FCI, kft-online)
|